Aktuelles Haus & Grund Elmshorn
Aktuelle Informationen


! ! ! Fotowettbewerb ! ! !

Stellen Sie uns ein witziges Foto von sich vor einem Großplakat von Haus & Grund Elmshorn zur Verfügung und erhalten von uns einen Elmshorn Gutschein von bis zu € 200,00!

Wenn Sie vom 13. – 23. Oktober 2017 durch Elmshorn gehen, laufen oder fahren, können Sie Haus & Grund Elmshorn auf insgesamt drei Großplakatwänden im Stadtgebiet von Elmshorn entdecken.


Wenn Sie dann noch ein lustiges Foto von sich mit einer Kamera oder dem allzeit bereiten Handy schießen und uns dieses -auch zum Zwecke der Veröffentlichung- zur Verfügung stellen, können Sie einen von drei lukrativen Preisen gewinnen:

1. Preis € 200,00 Elmshorn Gutschein
2. Preis € 100,00 Elmshorn Gutschein
3. Preis € 50,00 Elmshorn Gutschein



Die drei kreativsten Bilder gewinnen. Der Einsendeschluss ist der 25. Oktober 2017.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nach Abschluss der Plakataktion entscheidet eine unabhängige Jury über die Preisvergabe.

Die Übergabe der Gewinne erfolgt dann in unserer Geschäftsstelle am Vormstegen 23 in Elmshorn.

PS: Gern können Sie uns Ihren Schnappschuss auch per Email senden.

Wir freuen uns auf Ihre Bilder vor dem Großflächenplakat!
..... und denken Sie dran, vom 13.-23.10.2017 die Augen offenhalten!




Das Sommerpreisrätsel des A. Beig Verlages in der EN brachte so einige Gewinner hervor. Ein Gewinner konnte sich über eine kostenfreie einjährige Mitgliedschaft bei Haus & Grund Elmshorn sowie eine Sonnenliege freuen.
Da der Gewinner selbst beruflich eingespannt war, nahm seine Ehefrau den Gewinn gern stellvertretend entgegen. Am Montag, den 18. September 2017 trafen sich Meike Plickert, Ehefrau des Gewinners und die beiden Vorstandsmitglieder Guido Bumann sowie Jens Feddersen am späten Nachmittag zur Gewinnübergabe in der Geschäftsstelle von Haus & Grund Elmshorn am Vormstegen 23. Bei einem kurzen Klönschnack zeigten die beiden Vorstandsmitglieder Frau Plickert das breite Leistungsspektrum und die Vorteile einer Mitgliedschaft bei Haus & Grund nochmals anschaulich auf. Familie Plickert bewohnt selbst ein Einfamilienhaus und war bis dato noch kein Mitglied bei Haus & Grund. Der Gewinn umfasst die einjährige kostenfreie Mitgliedschaft, in der Familie Plickert Haus & Grund auf Herz und Nieren prüfen kann, sowie eine Sonnenliege im blauen Haus & Grund Design. Aufgrund der wenig sommerlichen Temperaturen zu diesem Zeitpunkt blieb die Sonnenliege sicher in Folie verpackt für ein Foto vor der Geschäftsstelle und konnte nicht sofort getestet werden. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Gewinn und hoffen natürlich, dass Familie Plickert auch über den Gewinnzeitraum hinaus Mitglied bei Haus & Grund bleibt, von den Vorteilen profitiert und unsere Gemeinschaft stärkt!



5 x 2 Freikarten für die NordBau verlost

In der Sommerausgabe des hauseigenen Mitglieder Magazins hat Haus & Grund Elmshorn
5 x zwei Freikarten für die NordBau, eine der größten Baumessen Nordeuropas in Neumünster, unter seinen fast 3.000 Mitgliedern verlost. Die ersten fünf Mitglieder, die mit dem richtigen Stichwort eine Email geschickt haben, wurden am gleichen Tag über ihren Gewinn per Email benachrichtigt. Die Übergabe der Freikarten erfolgte dann persönlich in der Geschäftsstelle Vormstegen 23. Die Mitglieder freuten sich, denn der ein oder andere hatte den Besuch auf der NordBau bereits fest im Kalender stehen. Während sich die einen mit der Sanierung eines Schuppens beschäftigen, der gleichzeitig vergrößert werden soll, möchten andere die Fenster bzw. die Fassade und das Dach erneuern. Alle möchten den Besuch auf der Messe nutzen, um Kontakte zu geeigneten Firmen zu knüpfen und Angebote einzuholen, diese dann in Ruhe zu Hause auszuwerten und zu vergleichen, um dann das entsprechende Bauprojekt in Auftrag geben zu können. Wir wünschen an dieser Stelle bereits viel Erfolg und frohes Schaffen!



Übersicht der Polizei Schleswig-Holstein mit zertifizierten Firmen zur mechanischen Sicherung sowie Überfall- und Einbruchmeldeanlagen:

Errichternachweis (PDF-Format)



Haus & Grund zu Gema Gebühren für Ferienhausvermieter

Mit Empörung reagiert Haus & Grund Schleswig-Holstein auf die Vorgehensweise der Gema, um Gebühren von Vermietern von Ferienwohnungen einzutreiben. Um Daten herauszubekommen, hätten Mitarbeiter der Gema zum Teil in Vorgärten spioniert. „Hier wird versucht, Vermieter massiv unter Druck zu setzen, indem ihnen fortwährend Vertragsangebote und Mahnungen übersandt werden“, so Verbandsdirektor Hans-Henning Kujath. Gema Gebühren müssten gezahlt werden, wenn urheberrechtlich geschütztes Material öffentlich wiedergegeben werde. Hieran mangele es jedoch bei der Vermietung von Ferienwohnungen. „In kleinen Ferienwohnungen findet keine öffentliche Wiedergabe, sondern lediglich eine private Nutzung statt“, so Kujath weiter. Folglich müssten keine Gebühren an die Gema entrichtet werden. Das OLG Köln habe mit Urteil vom 13.06.2014 in ähnlicher Sache bereits im Sinne der Vermieter entschieden.

Haus & Grund warnt vor den Methoden der Gema und empfiehlt den Vermietern von Ferienwohnungen, weder einen Vertrag mit der Gema zu schließen, noch Zahlungen vorzunehmen. „Notfalls werden wir selbst einen Musterprozess gegen die Gema führen“, so Kujath abschließend.

Haus & Grund Schleswig-Holstein vertritt die Interessen von mehr als 65.000 Mitgliedern in 92 Ortsvereinen in Schleswig-Holstein. 19.11.2014



Rechtsgutachten: Mietpreisbremse ist verfassungswidrig

Haus & Grund warnt vor irreparablen Schäden für den Wohnungsmarkt


Der Gesetzentwurf der Bundesregierung für eine Mietpreisbremse ist verfassungswidrig. Zu diesem Ergebnis kommen drei renommierte Rechtsprofessoren der Humboldt-Universität zu Berlin in einem Gutachten für den Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. „Die Abgeordneten des Bundestages müssen jetzt die Notbremse ziehen und dürfen das Gesetz nicht verabschieden“, forderte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann heute in Berlin bei der Vorstellung des Gutachtens. Er kündigte an, dass der Verband eine Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht anstrebt, sollte die Mietpreisbremse Gesetz werden.

Nach Auffassung der Gutachter verletzt der Gesetzentwurf das Eigentumsrecht der Haus- und Wohnungseigentümer sowie die Vertragsfreiheit von Mietern und Vermietern gleichermaßen. Schließlich sei das Gesetz schlichtweg ungeeignet, die Wohnungsknappheit zu bekämpfen. Als wesentliche Gründe für die Verfassungswidrigkeit identifizieren die Professoren folgende Punkte:

• Die Mietpreisbremse schützt nicht Mieter, sondern finanzstarke Wohnungssuchende, die sich künftig mehr Wohnraum zu geringeren Mieten leisten können.

• Beliebte Stadtteile werden durch die Mietbegrenzung noch attraktiver. Die Nachfrage steigt weiter.

• Mit der Mietpreisbremse kann die Wirtschaftlichkeit der Wohnraumvermietung nicht mehr sichergestellt werden. Vermieter werden sich vom Markt zurückziehen.

• Durch die gedrosselten Neuvertragsmieten geht der Marktbezug der zukünftigen Mietpreise verloren. Die ortsübliche Vergleichsmiete wird ausgehebelt. Damit wird ein Kern des sozialen Mietrechts zur Regelung von Mieterhöhungen in bestehenden Mietverhältnissen unbrauchbar.

„Wer das Ziel hat, dass in Deutschland auch künftig ausreichender und qualitativ guter Wohnraum zu fairen Preisen angeboten wird, muss das Instrument Mietpreisbremse ablehnen. Der soziale, ökonomische und politische Schaden wäre viel zu groß“, fasste Kornemann die Ergebnisse des Gutachtens zusammen. 13.11.2014



„Das Haus auf den Winter vorbereiten“

Außenwasseranschlüsse sollten rechtzeitig entleert werden

Jetzt im Herbst sollten Eigentümer daran denken, ihre Häuser auf den kommenden Winter vorzubereiten, rät der Hauseigentümerverband Haus & Grund Deutschland. An erster Stelle steht dabei die Inspektion des Daches und der Dachrinnen. Zudem sollten die Außenwasseranschlüsse rechtzeitig entleert werden.

Häufig führen Frühjahrsstürme zu Schäden an der Dachdeckung, die im Sommer unentdeckt bleiben. Dachziegel können sich verschoben haben, so dass kleine Öffnungen entstehen. In der Folge gelangt Wasser in das Gebäude und führt dort im Winter zu Frostschäden. Haus & Grund rät daher, Dächer im Herbst gegebenenfalls auch durch einen Fachmann in Augenschein nehmen zu lassen. Ebenso wichtig ist das Reinigen der Dachrinnen, die mit Laub verstopft sein können. Wenn es dann stark regnet, kann das Wasser nicht durch die Fallrohre abfließen. Es sucht sich andere Wege und verursacht bei Frost Schäden an der Fassade oder am Dach. Dort, wo in jedem Jahr viel Laub auf das Dach fällt, können spezielle Gitter dafür sorgen, dass kein Laub in die Rinne gelangt.

Hauseigentümer sollten unbedingt daran denken, sämtliche Außenwasseranschlüsse zu entleeren, um Frostschäden in den Wasserleitungen zu vermeiden. Haus & Grund rät zudem, Fenster- und Türdichtungen zu überprüfen und eventuell einzufetten, damit sie nicht porös werden und weiterhin wasser- und winddicht schließen. Zu denken ist auch an den bevorstehenden Winterdienst. Ein Besen und ein Schneeschieber sowie ausreichendes Streugut sollten griffbereit sein. Wer mit Öl heizt, ist gut beraten, noch einen Blick auf den Heizölvorrat zu werfen. 11.11.2014



„Plant Elmshorn für Einwohner unattraktiv zu werden?“

Haus & Grund ist über die Entwicklungen des städtischen Haushaltsplans der Stadt Elmshorn für das Jahr 2015 mehr als besorgt. Die Stadt plane im Zuge der Sanierung des Haushalts die Grundsteuer A und B, die Hundesteuer und die Vergnügungssteuer anzuheben.

Elmshorn sei nicht nur im Hinblick auf die Nähe zu Hamburg ein attraktiver Standort, der durch diese Maßnahmen massiv gefährdet sei. „Durch die geplanten Steuererhöhungen werden Eigentümer, Mieter und Hundeliebhaber bestraft“, so der Vorsitzende von Haus & Grund Elmshorn Guido Bumann.

Die Steuererhöhungen werden zu keiner Lösung der Finanzprobleme führen. Die Problematik würde stattdessen verlagert und die Bürger unnötig belastet. „Sollten die Steuererhöhungen beschlossen werden, besteht die Gefahr, dass Investitionen in Elmshorn gehemmt werden und auch Mieter aufgrund steigender Betriebskosten wegziehen“, so Bumann weiter. Es drohten Leerstände. Diese Entwicklungen seien bedenklich.

„Haus & Grund Elmshorn fordert das Stadtverordnetenkollegium ausdrücklich auf, diese Entscheidung noch einmal genauestens zu überdenken“, so Bumann abschließend. 31.10.2014



Zum Jahresende: Betriebskosten für 2013 sind abzurechnen

Abrechnung muss dem Mieter rechtzeitig zugehen

Vermieter, die die Betriebskosten nach dem Kalenderjahr abrechnen, müssen sicherstellen, dass die Abrechnung bis zum 31. Dezember beim Mieter ankommt. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Hält der Vermieter diese Frist nicht ein, bleibt er auf Nachforderungen sitzen. Grundsätzlich gilt: Sind Vorauszahlungen mit dem Mieter vereinbart, muss einmal jährlich abgerechnet werden.

Nach Angaben von Haus & Grund genügt es nicht, die Abrechnung rechtzeitig abzusenden. Im Zweifel muss der Vermieter den rechtzeitigen Zugang nachweisen. Wenn die Post an der verzögerten Zustellung der Abrechnung schuld ist, wird dieses dem Vermieter zugerechnet. Als verspätet zugegangen gilt eine Abrechnung beispielsweise auch, wenn sie am Stichtag nach 18 Uhr in den Briefkasten des Wohnungsmieters eingeworfen wurde. Es wird in diesem Fall davon ausgegangen, dass der Mieter dann keine Möglichkeit hat, die Abrechnung rechtzeitig zur Kenntnis zu nehmen. Da am 31. Dezember in der Regel nur am Vormittag gearbeitet wird, sollte die Abrechnung an diesem Tag bis zum Mittag in den Briefkasten eingeworfen werden –18 Uhr ist diesem Fall zu spät.

Haus & Grund rät Vermietern, die es eilig haben, einen Boten mit der Zustellung zu beauftragen. Im Streitfall muss der Bote bezeugen, wann er dem Mieter die Abrechnung übergeben oder in dessen Briefkasten eingeworfen hat. 20.10.2014



Stichtag 1. August 2014: Eigenstromverbraucher zahlen Ökostrom-Umlage

Private Eigentümer mit Fotovoltaikanlagen in der Regel nicht betroffen

Wer selbst erzeugten Strom auch selbst verbraucht, muss ab dem 1. August 2014 darauf Ökostrom-Umlage zahlen. Auf diese Neuerung bei der Ökostrom-Förderung weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Dies gilt nicht bei Kleinanlagen bis zehn Kilowatt, soweit die selbst verbrauchte Strommenge zehn Megawattstunden im Jahr nicht überschreitet.

Private Eigentümer mit einer Fotovoltaikanlage auf dem Hausdach sind also in der Regel nicht betroffen. Ebenso ausgenommen sind alle Bestandsanlagen, die vor dem 1. August 2014 in Betrieb gegangen sind. Die Befreiung von der Ökostrom-Umlage gilt auch für Modernisierungen und Ersatzinvestitionen, wenn die installierte Leistung um höchstens 30 Prozent steigt.

Selbst erzeugter Strom, der in das öffentliche Netz eingespeist wird, wird weiterhin in der Höhe vergütet, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme galt. Für ab dem 1. August 2014 in Betrieb gehende Kleinanlagen auf Wohnhäusern sind dies 12,75 Cent je Kilowattstunde. Für Anlagen, die später in Betrieb gehen, reduziert sich die Vergütung nach und nach – ab September 2014 beispielsweise auf 12,69 Cent je Kilowattstunde.

Bei weiteren Fragen nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf. 14.08.2014



Sie sind nicht kamerascheu und bereit, anderen Mitgliedern sich und Ihre Wohnung zu präsentieren?

Dann sucht der Landesverband Schleswig-Holstein genau Sie!

Für die 6. Ausgabe des Magazins „ Mein Haus & Grund“ werden Mitglieder gesucht, die Wohnungseigentümer sind und

• eine attraktive Neubaueigentumswohnung gerade bezogen haben oder demnächst beziehen,

• eine umfangreiche Sanierung zur Zeit durchführen oder bald durchführen werden,

• eine schöne Eigentumswohnung als Kapitalanlage erworben und vermietet haben,

• eine interessante Story von ihrer Eigentumswohnung erzählen können.


Wenn Sie sich angesprochen fühlen und wir Ihr Interesse wecken konnten, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf. Sie erreichen uns unter Tel.: 04121/6 25 15 oder per Email: elmshorn@haus-und-grund-sh.de oder persönlich in unserer Geschäftsstelle am Vormstegen 23 in Elmshorn. Wir freuen uns auf Sie! 21.07.2014




Haus & Grund: In der Urlaubszeit Haus und Wohnung vor Einbrechern schützen

Versteckte Hinweise auf Abwesenheit vermeiden

Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland täglich über 400 Mal in Wohnungen eingebrochen. Dabei erbeuteten die Täter über 420 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund rät der Hauseigentümerverband Haus & Grund Schleswig-Holstein jedem Sommerurlauber, vor der Abreise Haus und Wohnung effektiv vor Einbrechern zu schützen.

Dass dies nicht teuer sein muss, weiß Verbandsdirektor Henning Kujath zu erläutern und gibt folgende Empfehlungen: „Freunde oder Nachbarn sollten regelmäßig den Briefkasten leeren. Um den Anschein zu erwecken, dass sich Personen in dem Haus bzw. in der Wohnung aufhalten, können über Zeitschaltuhren Rollläden betätigt und Lampen an- und ausgeschaltet werden“. Die Ansage auf dem Anrufbeantworter darf nicht auf die Abwesenheit hindeuten. Am besten wird er komplett ausgeschaltet. Sichergestellt werden sollte, dass Fenster geschlossen sind und die Haustür nicht nur zugezogen, sondern abgeschlossen ist. Anstatt Wertsachen frei herumliegen zu lassen, sind diese besser in einem Tresor bzw. Bankschließfach verwahrt. „Eine vor der Abreise erstellte Liste und Fotos der Wertsachen können, wenn es doch zu einem Einbruch kommt, bei der Regulierung des Schadens helfen“, rät der Rechtsanwalt weiter.

„Ratsam ist es, langfristig in die Sicherheitstechnik des eigenen Hauses bzw. der eigenen Wohnung zu investieren“ so der Verbandsdirektor abschließend. So gibt es spezielle einbruchhemmende Türen und Fenster sowie elektronische Sicherheitssysteme. Was im Einzelfall sinnvoll ist, erklären auch Experten der Polizei.

Wenn Sie Fragen rund um Ihr Eigentum haben, steht Ihnen Haus & Grund Elmshorn unter 04121-62515 oder unter www.haus-und-grund-elmshorn.de gern zur Verfügung. 10.07.2014



Fußball-WM zuhause am Fernseher erleben

Rücksicht auf die Nachbarn nehmen

Die Spiele bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien vom 12. Juni bis 13. Juli werden meist am Abend oder in der Nacht stattfinden. Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland rät daher allen Fußball-Fans und -Nicht-Fans, in dieser Zeit besondere Rücksicht aufeinander zu nehmen. Ein moderater Lärmpegel und Respekt vor nächtlichen Ruhezeiten schonen die Nerven der Nachbarn.

Wer darauf achtet, dass Nachbarn nicht durch übermäßigen Lärm beeinträchtigt werden, vermeidet Streit. Es ist daher häufig klüger, in der Wohnung oder im Haus die Spiele anzuschauen, statt bei gutem Wetter den Fernseher auf den Balkon oder auf die Terrasse zu stellen. Haus & Grund rät zudem, die Nachbarn rechtzeitig über die Fußball-Party zu informieren und gegebenenfalls auch mal bei Freunden zu feiern, um die eigenen Nachbarn zu schonen.

Wenn Sie Fragen zu diesem oder einem anderen Thema rund um Ihr Eigentum haben, steht Ihnen Haus & Grund Elmshorn unter 04121-62515 oder unter www.haus-und-grund-elmshorn.de gern zur Verfügung. 10.06.2014



Muster für Immobilienanzeigen nach der EnEV 2014

Ab dem 1. Mai müssen in Immobilienanzeigen in kommerziellen Medien Angaben zur Energieeffizienz des Gebäudes gemacht werden. Eine Immobilienanzeige könnte dann wie folgt aussehen:

Musterstadt:
3-Zimmer-Wohnung, 90 m²
Bj 1933, 3. OG, Fahrstuhl, Duschbad,
Balkon, Parkett, Gas-ZH, EBK,
Kalt: 500 €, NK 200 €, KT 1500 €
Energieverbrauchsausweis,
80 kwh/(m²
a), Energieeffizienz-
klasse B
, provisionsfrei
Hans Mustermann, Musterstr. 35,
12345 Musterhausen, Tel.: 1234567890
mustermann@online.de

Bei den fett markierten Textbausteinen handelt es sich um die neuen Pflichtangaben. Da der Gesetzgeber Abkürzungen zulässt, aber keine vorschlägt und sich auch noch keine Abkürzungen etabliert haben, könnten folgenden Abkürzungen verwendet werden:

Energiebedarfsausweis (EBA)
Energieverbrauchsausweis (EVA)
Öl (Öl)
Gas (Gas)
Fernwärme (FW)
Solarthermie (ST)
Pelletheizung (PH)
Baujahr (Bj)
Energieeffizienzklasse (EEK)

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich gern an uns.



Tipp für Vermieter einer Eigentumswohnung

Für Vermieter einer Eigentumswohnung ist die Betriebskostenabrechnung hinsichtlich der Abrechnung der Grundsteuer erleichtert worden. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH, Az. VIII ZR 252/12), demzufolge der Vermieter künftig den Steuerbetrag, den das Finanzamt für die jeweilige Eigentumswohnung festgelegt hat, in voller Höhe auf den Mieter umlegen kann.

Wenn bislang vertraglich kein Umlageschlüssel vereinbart war, musste die Grundsteuer nach der Wohnfläche auf den Mieter umgelegt werden. Dies setzte die Kenntnis aller Steuerbescheide der Wohnungseigentumsanlage voraus, ein erheblicher bürokratischer Aufwand.

Durch das Urteil wird die Betriebskostenabrechnung für Mieter und Vermieter gleichermaßen verständlicher und einfacher. Dem BGH zufolge liegt kein Verstoß gegen den vereinbarten Umlagemaßstab vor, wenn der Vermieter den allein auf sein Wohnungseigentum anfallenden und vom Finanzamt festgesetzten Grundsteuerbetrag in voller Höhe in der Betriebskostenabrechnung ansetzt.

Rechtsauskünfte? Dafür hab ich jemanden! Unter diesem Motto und mit mehr Informationen steht Ihnen das Team der Geschäftsstelle von Haus & Grund in Elmshorn unter der Telefonnummer 04121-62515 oder unter www.haus-und-grund-elmshorn.de gern zur Verfügung. 11.11.2013



Das Gerücht „Nachmieter…„

Das Gerücht, dass ein Mieter, der bei einem vorzeitigen Ausstieg aus dem Mietvertrag zwei Nachmieter stellt, bei Nichtgefallen dieser potenziellen zwei Mieter seitens des Vermieters ausziehen kann, weil er zwei Ersatzmieter gestellt hat, hält sich hartnäckig, ist aber ein Irrglaube.

Wenn ein Mietvertrag keine entsprechende Vereinbarung enthält, dass der Mieter einen oder mehrere Nachmieter stellen darf, muss der Vermieter grundsätzlich keinen Nachmieter akzeptieren, dies kann immer nur ein Entgegenkommen sein.

Das Gesetz enthält keine Begriffsdefinition Nachmieter bzw. Ersatzmieter. Grundsätzlich muss sich jede Mietpartei an den geschlossenen Vertrag halten.

Nur in seltenen Ausnahmefällen muss der Vermieter einen Mieter vorzeitig aus dem Mietvertrag entlassen, wenn dieser einen geeigneten Ersatzmieter stellt. Wenn das Interesse des Mieters an einer Aufhebung des Vertrages, beispielsweise durch eine wesentliche Vergrößerung der Familie, deutlich schwerwiegender ist als das des Vermieters, muss der Vermieter ggf. den Nachmieter, der eine ordentliche Vertragserfüllung vermuten lässt und den Vermieter wirtschaftlich nicht schlechter stellt, akzeptieren.

Haben Sie weitere Fragen zu Rechten und Pflichten von Mietern, Untermietern und Vermietern? Haus & Grund Elmshorn hilft Ihnen gern und kompetent weiter. Sie erreichen die Geschäftsstelle unter 04121-62515 oder unter www.haus-und-grund-elmshorn.de. 20.08.2013



Energetische Modernisierungen lohnen sich für Hauseigentümer nur selten
Haus & Grund: Energiepolitische Ziele korrigieren



„Energetische Modernisierungen von Wohngebäuden rechnen sich für die Eigentümer nur selten. Dieses Wissen ist nicht neu, sondern das Resultat zahlreicher Studien der vergangenen Jahre.“ So kommentiert Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann die aktuelle Debatte über eine Untersuchung mit dem Titel „Ermittlung der Wachstumswirkungen der KfW-Programme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren“, die die Prognos AG im Auftrag der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erstellt hat. „Es scheint sich immer mehr die Erkenntnis durchzusetzen, dass die ambitionierten energiepolitischen Ziele der Bundesregierung nur mit einem riesigen finanziellen Aufwand zu erreichen sind – für jeden einzelnen selbstnutzenden Eigentümer, jeden Mieter und jeden Vermieter, aber auch für die Volkswirtschaft als Ganzes. Die verantwortlichen Politiker sollten davor nicht länger die Augen verschließen und die Ziele diesen Erkenntnissen anpassen“, forderte Kornemann.

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln habe gezeigt, dass sich energetische Modernisierungen für die Immobilieneigentümer nur unter folgenden Voraussetzungen rechnen:
1. Gleichzeitig mit der energetischen Modernisierung werden vom Eigentümer ohnehin regelmäßig anfallende Erhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
2. Das Gebäude befindet sich vor der Modernisierung in einem relativ schlechten energetischen Zustand.
3. Vermieter können ihre Mieter an den Investitionskosten angemessen beteiligen.
4. Die durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen sind förderfähig und die Fördermittel der KfW werden vom Eigentümer auch tatsächlich in Anspruch genommen.

Die Studie kann unter www.hausundgrund.de heruntergeladen werden.

Alexander Wiech
16.04.2013



Wie können Sie das Finanzamt an den Kosten für den Winterdienst beteiligen?

Viele Grundstückseigentümer wissen nicht, dass sie die Kosten für den Winterdienst bei einem an das Grundstück angrenzenden öffentlichen Gehweg bei ihrem selbstgenutzten Eigenheim als haushaltsnahe Dienstleistungen in ihrer jährlichen Steuererklärung steuerlich geltend machen können.

Grundlage dieser aktuellen Rechtsprechung ist eine Entscheidung des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg (Az. 13 K 13287/10), demzufolge ist eine Dienstleistung, die auf dem Grundstück selbst als haushaltsnahe Dienstleisung gilt, auch eine haushaltsnahe Dienstleistung, wenn sie auf Grundlage einer öffentlich-rechtlichen Verpflichtung auf öffentlichem Grund erfolgt. Dann gilt entsprechend auch hier die Steuerförderung.

Fazit: Eigentümer können die Kosten für die Schnee- und Glatteisbeseitigung auf dem Gehweg, der öffentlichen Grund und Boden darstellt, ebenfalls als haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich geltend machen. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, da das Finanzamt Revision beim Bundesfinanzhof eingelegt hat. Sollte Ihr Finanzamt die Aufwendung für die Gehweg-Schneeräumung nicht anerkennen, können Sie als Steuerpflichtiger unter Hinweis auf das anhängige Verfahren Einspruch einlegen und das abschließende Urteil des BFH abwarten.

Diese und weitere aktuelle Gerichtsurteile, die insbesondere den Hauseigentümer, Vermieter und Verwalter betreffen, erhalten Sie bei uns. 08.02.2013



Beleidigungen, ehrverletzende Behauptungen und andere Verhaltensweisen

Viele Mieter wissen nicht, dass bestimmtes Verhalten dem Vermieter gegenüber, diesen dazu berechtigen, eine fristlose Kündigung auszusprechen.

Fristlose Kündigungen seitens des Vermieters sind möglich, wenn die Gründe eine Verletzung des Mietvertrages, wie z.B. Beleidigungen, ehrverletzende Behauptungen oder andere unzumutbare Belästigungen für Mitbewohner wie beispielsweise erhebliche Geruchsbelästigungen, darstellen.

Wenn ein Mieter seinen Vermieter beleidigt und/oder falsche Behauptungen über die Einkommensverhältnisse seines Vermieters in der Öffentlichkeit aufstellt, kann der Vermieter nach Abmahnung und nach Aufforderung zur Unterlassung dieser ehrverletzenden Behauptungen und trotzdem fortgesetzten Beleidigungen dem Mieter fristlos kündigen, weil dem Vermieter nicht die Fortsetzung des Mietverhältnisses zugemutet werden.

Eine unzumutbare Geruchsbelästigung, die aus der Wohnung eines Mieters kommt und in den Hausflur strömt, und die Mitbewohner eines Mietshauses unerträglich belästigt, so dass diese sich massiv beschweren und Mietminderungen geltend machen, gilt als Störung des Hausfriedens. Der Vermieter kann dem verantwortlichen Mieter, wenn er trotz Abmahnung und ausreichender Frist zur Beseitigung des vertragswidrigen Zustands, in diesem Fall nicht der Aufforderung zur Beseitigung des Gestanks nachkommt, fristlos kündigen und eine Räumungsklage vor Gericht einreichen.

Wenn Sie weitere Fragen zu Vertragsverletzungen durch Ihre Mieter haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. 08.02.2013




Adventsdekoration ohne Maß

Viele Menschen haben das Gefühl, dass sich die Adventsbeleuchtungen an Häusern, in Wohnungen und Gärten jedes Jahr proportional verstärken. Der vorweihnachtliche Lichterglanz nimmt oftmals gigantische Züge an, da blinken Lichterketten in verschiedenen Farben Tag und Nacht, kletternde Nikoläuse und Weihnachtsmänner belagern die Balkone und Hauswände, ein riesiger Berg an weihnachtlicher Dekoration türmt sich in Hausfluren, an Haustüren und in Gärten.

Wie ist hier eigentlich die Rechtslage?
Wenn eine Lichterkette an der Fassade befestigt bzw. sogar angebohrt wird, muss der Vermieter hierzu seine Zustimmung erteilen. Lebensgroße Nikolausfiguren und riesige leuchtende Schlitten sind ebenfalls zustimmungspflichtig, genau wie Verzierungen an den Balkonaußenwänden und an den Außenfassaden. Der Vermieter muss keine extreme „Verschandelung“ des Äußeren des Hauses tolerieren und kann ein Verbot von blinkender Beleuchtung und/oder kletternden Nikoläusen etc. aussprechen. Auch dürfen die Nachbarn nicht „zwangsbeleuchtet“ oder geblendet werden. Der Vermieter darf die Abstellung der Weihnachtsbeleuchtung oder deren zeitliche Begrenzung verlangen, wenn das allgemein ortsübliche Maß überstiegen wird oder sich die Nachbarn hierdurch massiv gestört fühlen.

Wer haftet, wenn Lichterschmuck etc. bei Sturm von der Wand fällt und Passanten verletzt?
Die Haftung liegt uneingeschränkt bei demjenigen, der die Weihnachtsdekoration montiert hat.

Wie sieht es mit Adventsdekorationen in Hausfluren aus?
Hausflure dürfen nicht mit weihnachtlicher Dekoration zugestellt werden, ein Adventskranz an der Außenseite der Haustür ist dem Mieter hingegen gestattet, er darf allerdings ebenfalls nicht ohne Zustimmung an die Haustür genagelt, geklebt oder per Haken angebohrt werden.
Hier bieten sich Halterungen an, die in den Pfalz der Tür eingelegt werden. 20.12.2012



Räumung einer leeren Mietwohnung

Die Räumung einer leeren Mietwohnung, in der der ausgezogene Mieter eigene Gegenstände hinterlassen hat, ist häufig mit Rechtsunsicherheiten verbunden:
Darf ich als Vermieter die Wohnung räumen? Darf ich einen Schlüsseldienst beauftragen?
Muss ich einen Gerichtsvollzieher einschalten? Was passiert, wenn ich die „Hinterlassenschaft“ meines ehemaligen Mieters vernichte?

Wenn ersichtlich ist, dass ein Mieter seine Wohnung aufgegeben hat und die Wohnung verwahrlost, ist Handlungsbedarf. Der Mieter muss angeschrieben und aufgefordert werden innerhalb einer Fristsetzung sein Eigentum aus der Wohnung zu entfernen. Oft liegt auch eine Räumungsklage vor, hier ist die Einschaltung eines Gerichtsvollziehers gegeben.

Wenn sich ein Vermieter ohne die Einschaltung staatlicher Organe (Gericht, Gerichtsvollzieher) Zugang zu den Mieträumen verschafft, ist dies eine verbotene Eigenmacht. Wenn er die Wohnung betritt und/oder die Wohnung räumt, kann er wegen Hausfriedensbruch verurteilt werden. Der Vermieter haftet dem Mieter gegenüber sogar für Schäden an dessen Eigentum oder für den Verlust. Wenn der Vermieter durch einem Schlüsseldienst selbst die Wohnung betritt und räumt, weil konkrete Gefahren des Eintritts von weiteren Schäden oder gar Schäden für die übrigen Mieter drohen, ist die sogenannte kalte Räumung eine „Gefahrenabwehr“, Vergleich LG Duisburg, Urteil vom 28.02.2012, Az. 13 S 243/11, allerdings muss er die Gegenstände einlagern und darf sie nicht vernichten, der Mieter trägt dann die Kosten für die kalte Räumung und ggf. für den Schlüsseldienst.

Ein Räumungsurteil ist die Grundlage für die vom Gerichtsvollzieher durchzuführende Räumungszwangsvollstreckung und die Möglichkeit zur Nutzung des Vermieterpfandrechtes, d.h. dem Verkauf von Pfandgegenständen. Eine Vernichtung von Pfandgegenständen ist allerdings nicht vorgesehen. 20.12.2012



Mängelbeseitigung

Wer bestimmt den Handwerker?



Dem Vermieter ist es grundsätzlich freigestellt, welchen Handwerker er beauftragt, wenn der Mieter ihn zur Beseitigung eines Mangels aufgefordert hat. Er kann den Handwerker allein aussuchen, der Mieter hat kein Mitspracherecht bzw. kann nicht einen besonders qualifizierten Handwerker seiner Wahl fordern bzw. auch nur diesen in die durch ihn gemietete Wohnung lassen.

Was viele nicht wissen, der Vermieter kann auch eine Hilfsperson seiner Wahl mit den Arbeiten zur Beseitigung des Mangels beauftragen (AG Pinneberg, Urteil vom 21.06.12, Az. 80 C 23/12).

Wenn ein Mangel aufgetreten und dem Vermieter angezeigt worden ist, hat der Vermieter das Recht, die Angaben zu überprüfen. Ein Termin zur Prüfung des Mangels und zur Beseitigung muss dann abgesprochen werden. Der Mieter hat nicht das Recht, dem Handwerker oder der Hilfsperson den Zutritt zu seiner Wohnung zu verweigern.

Den Handwerker bestimmt der Vermieter, nicht der Mieter, der Mieter kann aber ggf. Vorschläge unterbreiten. 08.10.2012



Überprüfung der Gasleitungen


Grundsätzlich können Hauseigentümer jährlich selbst überprüfen, ob die frei verlegten Gasleitungen in ihrem Haus dicht sind. Die technische Regel für Gasinstallationen sieht lediglich eine jährliche Sichtkontrolle der Gasleitungen vor. Diese Sichtkontrolle auf offensichtliche Schäden muss nicht durch einen Fachmann vorgenommen werden, sondern kann auch durch den Eigentümer erfolgen.

Haus & Grund Elmshorn warnt vor dem Abschluss teurer Verträge, die eventuell übereilt abgeschlossen werden, weil vor allem die Schornsteinfeger Hauseigentümern mit dem Hinweis auf die Pflicht zum Gas-Check teure Verträge anböten.

Lediglich alle 12 Jahre muss eine eingehende Gebrauchsfähigkeits- bzw. Dichtheitsprüfung durch ein beim Gasversorgungsunternehmen eingetragenes Installationsunternehmen oder den Gasversorger selbst durchgeführt werden.
Haus & Grund Elmshorn rät daher allen Eigentümern, die Sichtkontrolle der Gasleitungen selbst vorzunehmen. Durch ein kurzes Protokoll mit Terminen der Kontrollen und den Ergebnissen lässt sich die Prüfung später auch belegen. Vermieter sollten parallel dazu ihre Mieter auffordern, gelegentlich frei verlegte Gasleitungen in ihren Wohnungen anzusehen und etwaige Auffälligkeiten sofort an den Vermieter zu melden. 03.09.2012



Sommerzeit gleich Grillzeit?

Was ist Mietern auf der Terrasse und dem Balkon gestattet?

Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit kann der Balkon und die Terrasse wieder verstärkt genutzt werden. Mieter dürfen auf ihrer Terrasse oder Balkon grundsätzlich nach eigenem Geschmack Gartengestühl und Sonnenschirme aufstellen und können hierauf auch die Familie, Freunde und Nachbarn bewirten.

Einige Beschränkungen, wie nachstehend aufgeführt, müssen Mieter aber beachten:

1. Das Grillen ist grundsätzlich nicht verboten, unterliegt allerdings häufig Einschränkungen. Vermieter dürfen im Mietvertrag das Grillen verbieten bzw. per Hausordnung untersagen. Sollte sich der Mieter nicht an ein ausgesprochenes Verbot halten, kann der Vermieter dem Mieter kündigen. Generell ist aber das Grillen an 3-6 Abenden (unterschiedliche Rechtssprechung) im Jahr erlaubt. Mieter dürfen zumeist mit einem Elektrogrill oder einem Lavasteingrill nach Herzenslust grillen, beim Holzkohle-grill muss besonders auf die Rauchentwicklung und die Geruchsbelästigung für die Nachbarn geachtet werden. Die Benachrichtigung der Nachbarn über einen anstehenden Grillabend sollte daher 48 Stunden vor der geplanten Veranstaltung stattfinden.
2. Ab 22 Uhr muss die Nachtruhe eingehalten werden oder die Feier sollte nach innen verlegt werden.
3. Markisen dürfen nur mit Zustimmung des Vermieters angebracht werden.

Mieter dürfen auf Ihrem Balkon oder Terrasse einen unauffälligen Sichtschutz oder ein Rankgitter anbringen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die Bausubstanz nicht geschädigt wird, da sie für diese Schäden haftbar gemacht werden können. Auch dürfen Blumenkübel und Blumentöpfe nach eigenem Gefallen aufgestellt werden. Blumenkästen müssen gut gesichert werden, damit andere Personen nicht aus Versehen geschädigt werden.

Was ist mit dem „Wäsche trocknen“?

Mieter dürfen Ihre Wäsche auf den Balkonen und Terrassen trocknen. Hierzu aufgestellte Wäscheständer, Wäscheleinen oder Wäschestangen, die in diesem Fall auch angebohrt werden dürfen, sind gestattet.

Was ist mit „Rauchen“?

In den eigenen vier Wänden und auch auf der Terrasse und dem Balkon darf geraucht werden. Nachbarn oder Vermieter müssen den Rauch und den Geruch dulden. 09.07.2012



Haustierhaltung, nicht jedes kleine Tier müssen Sie als Vermieter in Ihrer Mietwohnung dulden

Anders als vielfach angenommen, stellt ein Yorkshire-Terrier kein Kleintier im Sinne der Mietvertragsbedingungen dar. Das Amtsgericht Spandau musste sich im April 2011 mit der Frage beschäftigen, ob ein Yorkshire-Terrier ein Kleintier oder ein Hund ist. Das Amtsgericht Spandau kam zu der Beschlussfassung, dass ein Yorkshire-Terrier nicht den Kleintieren, die problemlos und ohne Rückfrage durch den Mieter in der Wohnung gehalten werden dürfen, zuzuordnen ist. Wenn ein Vermieter die Hundehaltung ablehnt, kann dies auch nicht durch die Zustimmung der übrigen Mieter zur Haltung dieses Hundes, kompensiert werden.

Die Frage sei nun gestellt, nach welchen Anforderungen Haustiere als „Kleintiere“ bezeichnet werden und welche Tierrassen Kleintiere sind.

Kleintiere sind: Kanarienvögel, Kaninchen, Goldhamster, Schildkröten, Echsen, Leguane usw. Entscheidend für die Zuordnung sind die Größe und das Gewicht des Tieres. Ein weiteres Kriterium für die Haltung eines Kleintieres ist auch immer die Belästigung und die Störung durch das Tier. Je geringer die Belästigung und die Störungen, desto eher ist die Kleintiereigenschaft gegeben.

Das Kleintier darf immer genehmigungsfrei in der Mietwohnung gehalten werden, wenn von ihm keine Lärm- oder Geruchsbelästigung ausgeht und es keine Gefahr für die übrigen Hausbewohner darstellt.

Wenn Kleintiere in Mietwohnungen in Käfigen, Terrarien oder Aquarien gehalten werden, geht im Regelfall keine Bedrohung von ihnen aus und sie gefährden auch nicht andere Hausbewohner (Ausnahme: kleine aber giftige Insekten oder Reptilien, sie sind genehmigungspflichtig durch den Vermieter).

Auch wenn die zunächst zulässige Haltung von Kleintieren geduldet wird, wird sie dann vertragswidrig, wenn die Anzahl der Tiere oder deren Haltungsbedingungen dazu führen, dass Mieträume stark in Mitleidenschaft gezogen werden und/oder andere Hausbenutzer unzumutbar belästigt und gefährdet werden. 09.07.2012



Welche Veränderung bei der Aussicht einer Mietwohnung muss vom Mieter hingenommen werden?

Das Landgericht Karlsruhe hat entschieden, dass die Verschlechterung der Aussicht einer Mietwohnung grundsätzlich keinen Mietmangel darstellt. In dem zu entscheidenden Fall hatte der Mieter eine Erdgeschosswohnung mit Terrasse und Garten angemietet. Die Bebauung links und rechts erfolgte mit gleichartigen Wohnungen. Ein Wohnungsnachbar baute nun an der gemeinsamen Grenze eine baurechtlich zulässige Sichtschutzwand von ca. 1,50 m Höhe auf. Der Mieter, dem die Einschränkung seiner Aussicht gar nicht gefiel, minderte daraufhin die monatliche Miete um 10 %, da die neue Sichtschutzwand seinen bisherigen uneingeschränkten Ausblick beeinträchtige. Der Vermieter wollte die Mietminderung nicht hinnehmen und erhob Klage auf Zahlung der restlichen Miete. Das Landgericht in Karlsruhe gab dem Vermieter recht mit der Begründung, dass die Mietminderung nicht rechtens wäre. Die Nutzbarkeit der Mieträume selbst wurde durch das Aufstellen der Sichtschutzwand nicht beeinträchtigt. Die Sichtschutzwand versperre nur die Aussicht zum Nachbargarten, ansonsten gäbe es keine Einschränkung der Aussicht. Das Recht des Mieters auf Mietminderung wäre nur gegeben gewesen, wenn die Mietparteien gleich bei Mietvertragsabschluss schriftlich vereinbart hätten, dass die Lage der Mietwohnung und deren besondere Aussicht eine Eigenschaft der Mieträume darstellen und dies somit zum Gegenstand des Mietvertrages gemacht wurde. 24.05.2012



Gartenbesitzer aufgepasst, das Finanzamt beteiligt sich an den Kosten Ihrer Gartenneuanlage

Der Bundesfinanzhof erweitert den Steuerbonus für Handwerkerleistungen auch auf Arbeiten, die aus der Neuanlage eines Gartens entstehen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit seinem Urteil (BFH, Az. VI 61/10) die Handwerkerleistungen, die aus der Neuanlage eines Gartens und/oder der Umgestaltung eines naturbelassenen Gartens resultieren, als steuerlich abzugsfähig erklärt. Zwar stellen diese Handwerkerleistungen keine haushaltsnahe Handwerkerleistung laut Auffassung des Finanzamtes und des Finanzgerichtes dar, aber der BFH bezog sich ausdrücklich auf den Wortlaut des Gesetzes, das bei der Abzugsfähigkeit von Handwerkerleistungen alle Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten an Haus und Garten mit in die Steuermäßigung einbezieht.
Diese Grundsatzentscheidung sollte jeden Gartenbesitzer freuen: Egal ob ein Garten neu angelegt wird oder ein Garten umgestaltet wird, das Finanzamt beteiligt sich über die Steuerermäßigung an den Kosten.
20 % der Arbeitskosten, höchstens jedoch € 1.200,--, können von der tariflichen Einkommenssteuer abgezogen werden. Zu den Arbeitskosten gehören auch die Maschinenmieten und die Fahrtkosten, lediglich die Materialkosten sind nicht abzugsfähig. Die Aufwendungen können nur in dem Jahr steuerlich berücksichtigt werden, in dem sie auch angefallen sind 24.05.2012



Besondere Konditionen für Haus & Grund-Mitglieder

Vermieter, die ihren Mietern Programme privater Fernseh- und Hörfunksender zur Verfügung stellen, sind gesetzlich verpflichtet, dafür ein Lizenzentgelt zu entrichten. Das Gleiche gilt für Wohnungseigentümergemeinschaften, die das gemeinschaftlich empfangene Signal in die einzelnen Wohnungen weitersenden. Wir empfehlen allen betroffenen Eigentümern, einen Lizenzvertrag mit der VG Media abzuschließen. Für Haus & Grund-Mitglieder konnten wir besondere Konditionen vereinbaren.

Mitglieder von Haus & Grund-Vereinen müssen erst dann Lizenzentgelte zahlen, wenn mehr als zehn Wohnungen über eine Empfangsanlage mit Programmen versorgt werden.

Zudem räumt die VG Media Haus & Grund-Mitgliedern bei der Höhe der Lizenzentgelte einen Rabatt von 20 Prozent ein.

Für das Jahr 2010 beträgt das Entgelt somit lediglich € 1,54 pro angeschlossene Wohnung. Ab dem Jahr 2011 verringert es sich auf € 1,01 pro angeschlossene Wohnung und Jahr. Haus & Grund-Mitglieder müssen zudem lediglich pauschal € 64,20 zahlen, um sämtliche Ansprüche der Vergangenheit abzugelten. Diese Konditionen gelten auch, wenn Eigentümer sich erst im Laufe dieses Jahres für eine Mitgliedschaft bei Haus & Grund entscheiden.

Bitte füllen Sie zunächst den Anmeldebogen aus. Anhand Ihrer Angaben kann die VG Media prüfen, ob Sie überhaupt ein Lizenzentgelt zahlen müssen. Die entsprechenden PDF-Dokumente finden Sie hier. Diese könne sowohl am Computer als auch per Hand ausgefüllt werden. Im Anschluss müssen die ausgedruckten Dokumente an die VG Media verschickt werden.



Ab 1. Januar 2012 Änderungen bei der verbilligten Vermietung
Haus & Grund: Vermieter sollten Miethöhen überprüfen


Ab dem 1. Januar 2012 gelten neue steuerliche Regelungen bei der verbilligten Vermietung von Wohnungen.Haus & Grund Elmshorn rät Vermietern deshalb, ihre Miethöhen zu überprüfen. Andernfalls könnte es zu steuerlichen Mehrbelastungen kommen.

Ab Januar 2012 müssen diejenigen Vermieter, die von ihren Mietern weniger als 66 Prozent der ortsüblichen Marktmiete verlangen, künftig damit rechnen, dass das Finanzamt die im Zusammenhang mit den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung stehenden Werbungskosten nur noch anteilig anerkennt. Bisher lag diese Grenze bei 56 Prozent. Typische Werbungskosten sind zum Beispiel Gebäudeabschreibungen, Zinskosten und Verwaltungsausgaben. Die bisher notwendige Überschussprognose, mit der ein Vermieter den vollen Werbungskostenabzug erreichen kann, wenn er zwischen 56 und 75 Prozent der üblichen Marktmiete verlangt, entfällt ab dem kommenden Jahr.

Grundsätzlich ist es unerheblich, ob es sich bei den Mietern um Angehörige oder fremde Dritte handelt. Handlungsbedarf besteht insbesondere für Vermieter, die bislang eine Miete in Höhe von 56 bis 66 Prozent der Marktmiete verlangen und dabei eine positive Überschussprognose vorweisen können. Diese Vermieter können bisher die im Zusammenhang mit der Vermietung anfallenden Kosten voll steuerlich geltend machen. Künftig gilt dies nur, wenn mindestens 66 Prozent der üblichen Marktmiete vereinbart sind. Gegebenenfalls muss der betroffene Vermieter also in diesen Fällen allein aus steuerlichen Gründen die Miete erhöhen. Das gilt insbesondere dann, wenn die ortsübliche Marktmiete in der Vergangenheit stark gestiegen ist. 8.12.2012




Ab 1.November 2011 gilt eine neue Trinkwasservorordnung -
Vermieter müssen Anlagen zur Warmwasserbereitung überprüfen

Für Vermieter von Mehrfamilienhäusern mit einer zentralen Anlage zur Bereitung von Warmwasser bedeutet dies, dass das Wasser in solchen Anlagen jährlich auf Legionellen untersucht werden muss. Die Untersuchung kostet bei einem Haus mit acht Parteien voraussichtlich etwa 200 Euro pro Jahr, die als Betriebskosten auf die Miete umlegbar sind.
Zunächst müssen die Vermieter dem zuständigen Gesundheitsamt die Existenz, die Inbetriebnahme sowie bauliche oder betriebstechnische Änderungen an der Wasserverteilungsanlage anzeigen.An Wasserverteilungssystemen, die eine Mindestgröße von 400 Litern aufweisen, müssten einmal jährlich an mehreren repräsentativen Stellen Wasserproben entnommen und diese dann auf Legionellen untersucht werden. Nur registrierte Unternehmen seien befugt, solche Untersuchungen durchzuführen. Entsprechende Listen werden die Landesgesundheitsministerien bereitstellen. Nach Abschluss der Untersuchung sollten die Ergebnisse innerhalb von zwei Wochen dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Die Originale der Prüfberichte muss der Eigentümer zehn Jahre verwahren.
Hintergrund: Gesundheitsexperten vermuten, dass viele, teilweise auch tödlich verlaufende Lungenentzündungen auf eine nicht erkannte Infektion mit Legionellen zurückzuführen sind. 9.08.2011