Flüchtlingsmietvertrag

Uns erreichen viele Anfragen, wie Sie als Vermieter Flüchtlingen aus der Ukraine schnell und unbürokratisch Wohnraum zur Verfügung stellen können. Sie sollten die Bedingungen auf jeden Fall in einem Mietvertrag festhalten und sich so absichern.

Dazu können Sie bei uns einen Flüchtlingsmietvertrag erwerben. Zu bedenken ist jedoch, dass eine Befristung des Vertrages nur möglich ist, wenn die Befristung mit Eigenbedarf, Verwertung (Abriss oder Umbau des Gebäudes), Nutzung als Wohnung für Bedienstete oder als Wohnung für soziale Zwecke genutzt werden soll.

Auch die Kündigungsrechte sind möglicherweise auf diese Rechte beschränkt. Es gibt leider dazu noch keinerlei Rechtsprechung.

Das Land Schleswig-Holstein stellt Informationen zur Verfügung in ukrainischer Sprache. Bei Interesse senden wir Ihnen gern den Link.

Wer Wohnraum anbieten möchte, kann sich am einfachsten an die eigene Gemeinde wenden. Viele Gemeindeverwaltungen haben inzwischen bereits Flüchtlings-Mietverträge entwickelt, die Sie jedoch genau prüfen sollten.

Sollte Ihr Mieter Flüchtlinge aufnehmen wollen, so kann er diese sechs Wochen lang als Gäste beherbergen. Dafür benötigt er keine Vermieterzustimmung. Sollten die Gäste länger bleiben, wird eine Zustimmung benötigt. Diese sollten Sie schriftlich formulieren, eine Vorlage dazu stellen wir Ihnen gern zur Verfügung. Denken Sie in diesem Zusammenhang daran, dass auch die Nebenkostenvorauszahlungen angepasst werden sollten.

 

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